Februar 14, 2009 - 6:07 pm
Ich habe diesen Film kurz vor Weihnachten mal aufgenommen und jetzt habe ich es endlich mal geschafft, ihn auch zu gucken. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten im Jahre 1914. Es ist kurz nach Beginn des ersten Weltkrieges in der Weihnachtszeit. Die Soldaten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien liegen in ihrem Schützengräben an der Front und bekämpfen sich immer und immer wieder. An Heiligabend aber beschließen alle zusammen einen Waffenstillstand und es feiern alle, Briten, Deutsche und Franzosen zusammen den heiligen Abend und es ist vollkommen egal, wer aus welchem Land kommt. Es entwickelt sich sowas wie eine Freundschaft unter den Soldaten und auch unter den Befehlshabern und sie erkennen, dass sie alle im gleichen Boot sitzen und sie schaffen es nicht, sich weiter zu bekämpfen. Als das allerdings bis zu den Offizieren an ihren Schreibtischen durchdringt, ziehen diese die Konsequenzen für ihre jeweiligen Truppen. Der Film zeigt die verschiedenen Schicksale bestimmter Leute. Einem französischem Befehlshaber, der nicht weiß wie es seiner Frau und seinem Baby geht, einem Soldat, der nur eine Stunde von Zuhause entfernt an der Front kämpfen muss, einem deutschen Tenor, der einberufen wurde und dessen Freundin ihn unbedingt daraus holen möchte und einem britischen Pastor, der aus der Kirche ausgeschlossen wird weil er nicht das predigt, was er soll.
Der Film ist wirklich gut. Er zeigt, dass immer diejenigen unter dem Krieg leiden müssen, die am wenigsten dafür können und nie jemand, der auch dafür verantwortlich ist. Es ist kein Film, den man sich so zum Spaß angucken kann, denn es ist schon ein ernster Film, der mit sehr guten deutschen und französischen Schauspielern wie zum Beispiel Benno Fürmann, Diane Krüger, Daniel Brühl oder Guillaume Canet besetzt ist. Auf jeden Fall sehenswert.
Grüße
Lisa
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