Die Installation der VMWare Tools unter Debian gestaltet sich nicht so einfach wie unter Windows (Setup.exe ausführen, Assistenten durchlaufen lassen, Neustart und fertig
). Grund dafür sind mehrere Pakete, die benötigt werden, da die VMWare Tools scheintbar kompiliert werden. Fangen wir an mit der Installation der benötigten Pakete:
apt-get install make gcc psmisc autoconf automake
Nach der erfolgreichen Installation werden noch die linux-header benötigt. Diese besorgt man sich am besten mit
apt-get install linux-headers-`uname -r` build-essential
“uname -r” wird automatisch ersetzt durch die Version des Kernels, die momentan auf dem System zu finden ist. Man kann den Befehl auch einfach auf der Konsole ausführen, als Ausgabe bekommt man dann z.B. folgendes:
vrp:~# uname -r
2.6.18-6-686
vrp:~#
Nachdem all diese Dateien installiert sind, kann man mit der eigentlichen Installation beginnen. Dazu klickt man in der “VMWare Server Console” auf “VM” und dann auf “Install VMware Tools…”. Danach mountet man sich die nun “eingelegte” CD
mount /dev/cdrom /mnt/
Nun wechselt man in der Verzeichnis “/mnt/” mit
cd /mnt
In diesem Verzeichnis gibt es eine tar.gz-Datei, diese kopiert man nach /tmp
cp Dateiname.tar.gz /tmp/
Nun wechselt man in das Verzeichnis /tmp/
cd /tmp/
Nun packt man das Archiv aus
tar xfzv dateiname.tar.gz
Nun wechselt man in der Verzeichnis
cd vmware-tools-distrib
Nun führt man das Setup aus
./vmware-install.pl
Nun wird das Installations-Script ausgeführt und fragt ein paar Dinge ab, meist Speicherorte der einzelnen Dateien. Wenn man keine “Sonderwünsche” hat können eigentlich alle Standardeinstellungen abgenickt werden. Nach der Installation muss das Debian noch einmal neugestartet werden, danach sind die VMWare Tools installiert.
jan