Archive for August, 2008

Gestern bei …

August 31, 2008 - 3:06 pm No Comments

Ich habe ja hier berichtet, wie ich bei Burger King keinen Deckel bekommen habe. Das ganze habe ich gestern Abend mal testweise gemacht bei einem Mc Donalds. Und siehe da => der kleine Jan hat einen Deckel erhalten. Geht doch.

Kopieren des MBR einer Festplatte

August 29, 2008 - 5:09 pm No Comments

In diesem Beitrag erkläre ich, wie man mit einfachen Mitteln den MBR (Master Boot Record) einer Festplatte kopiert. Ein konkreter Anwendungsfall, für den dieser Fall sehr sinnvoll ist, ist ein Software-Raid unter Windows. Bei diesem RAID werden zwar die Daten der Partition, die gespiegelt wird, gesichert, wenn die Partition allerdings die aktive Boot-Partition ist, wird der MBR der Festplatte nicht mitkopiert. Wenn nun die Festplatte, auf der das Windows installiert wurde, ausfällt, ist ein booten von dem “Spiegel” nicht möglich, obwohl für diese Partition sogar ein Eintrag in der boot.ini erstellt wurde. Es ist aber mit relativ einfachen Mitteln möglich, den MBR zu kopieren und somit ein bootbares Software-RAID unter Windows zu erstellen.

Benötigt wird eine bootbare Linux-CD, in unserem Fall habe ich eine Suse Linux Professional 9.2 von Novell genommen. Man bootet an dem Windows-System von dieser CD und wählt das “Rescue System”.

Danach wählt man das gewünschte Tastatur-Layout aus und bekommt folgenden Screen, an dem man sich mit “root” als Benutzername anmeldet:

Vor der eigentlichen Eingabe des Befehls sollte man sich folgende Gedanken machen:

- Habe ich das System vorher gesichert?
- Sind meine Festplatten IDE, SATA/SAS oder SCSI?
- Auf welcher Festplatte liegt mein Windows, das ich von CD installiert habe?

Punkt 1 erklärt sich eigentlich von selber, dies ist ein Vorgang bei dem sehr tief in das System bzw. in das Dateisystem der Festplatte eingegriffen wird, daher ist ein Backup Pflicht.

Punkt 2 ist wichtig, da die unterschiedlichen Festplatten unterschiedlich angesprochen werden unter Windows, z.B. hat die erste IDE-Festplatte die Adresse /dev/hda, die zweite /dev/hdb usw… Bei SATA/SAS/SCSI ist die Adresse /dev/sda, /dev/sdb usw…

Punkt 3 ist wichtig, da man in dem Befehl die Quelle und das Ziel angibt. Falls man aus Versehen den MBR von dem eigentlichen Ziel auf die Quelle schreibt, kann man von keiner Festplatte booten.

Kommen wir nun zum eigentlichen Kopieren. Der Befehl ist wie folgt aufgebaut:

dd if=QUELLFESTPLATTE of=ZIELFESTPLATTE bs=512 count=1

bs sagt aus wie groß der Block ist (in diesem Fall 512 Byte), count sagt aus wie oft dieser Block kopiert wird (In diesem Fall ein Mal)

Gehen wir von folgendem Beispiel aus:
Ich habe zwei IDE-Festplatten, habe auf der als Master gejumperten Festplatte mein Windows installiert, habe unter Windows eine Spiegelung erstellt und möchte nun den MBR kopieren. Dazu gebe ich folgenden Befehl ein:

dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bs=512 count=1

Anderes Beispiel:

Ich habe zwei SATA-Festplatten. Da diese nicht gejumpert werden, muss ich gucken ob die Quelle an dem ersten bzw. kleineren Port angeschlossen ist oder an dem größeren (Endweder im Bios des Mainboards oder im Bios des Controllers). In diesem Fall wäre der Befehl:

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb bs=512 count=1

Dinge die bei einem Software-Raid unter Windows nach dem Kopieren des MBR zu beachten sind:

  • Man ist in der Lage, von beiden Festplatten zu booten
  • Man kann erfolgreich von HDD1 booten wen HDD2 nicht angeschlossen ist
  • Nach Wiederanschließen von HDD2 ist ein Booten von HDD1 möglich, danach muss allerdings eine erneute Syncronisation erfolgen
  • Danach kann wieder erfolgreich von HDD1 und HDD2 gebootet werden
  • Man kann erfolgreich von HDD2 booten wenn HDD1 nicht angeschlossen ist
  • Nach Wiederanschließen von HDD1 kann man zwar von HDD1 nicht booten, aber von HDD2 => erneute Syncronisierung nötig
WICHTIG!!!

Niemals die HDDs im Wechsel anschließen, d.h. erst HDD1 ohne HDD2 und danach sofort HDD2 ohne HDD1. Das Betriebssystem kommt dann durcheinander und erkennt beide Datenträger als “Fremde Datenträger”. Das Booten ist dann zwar noch möglich (ich glaube von HDD1 ;) ), allerdings muss der komplette Spiegel aufgelöst werden und neu eingerichtet werden. Das kann je nach Plattengröße ziemlich lange dauern…

Jan

Gestern bei Burger King…

August 29, 2008 - 12:57 pm No Comments

…wollte ich nach der Nahrungsaufnahme für mein gekühltes Getränk einen Deckel haben, um im Auto nicht zu plempern. Ich habe keinen gekriegt. Keinen Plastikdeckel. Ich hätte es verstanden wenn ich vll nach einem neuen Becher gefragt hätte, aber ein Deckel??? Antwort der Angestellten: “Dürfen wir nicht!” Wer hat sich sowas ausgedacht? Sowas trägt eindeutig nicht zur Kundenzufriedenheit bei…

Filmbewertung: Jumper

August 28, 2008 - 12:35 pm No Comments

Die Story ist kurz erzählt: Ein Junge kann von einem Ort zum anderen Springen, wann und wohin er will. Irgendwann wird er gejagt von Leuten die das nich können und deswegen diese sogenannten “Jumper” töten wollen. Ein Mädel ist “natürlich” auch dabei (Summer aus O.C. California ;) ) und das wars dann eigentlich schon…
Story war zwar ein bisschen dünn, allerdings war die Action in dem Film ganz nett… An sich war der Film ganz nett, allerdings waren manchen Sprünge & Verfolgungsjagden schon ein wenig komisch. Zwei Jumper, einer rennt/springt vor dem anderen davon. Der erste springt immer so 5-10 m weiter vorwärts, rennt dann wieder ein Stück und springt wieder. Der andere ebenfalls, allerdings immer 1m hinter dem ersten. Warum springt er nicht davon und haut ihn um???
Trotz allem ganz ok der Film, vor allem wenn man auf schnelle “Action”-Filme steht :)

Rating: ★★★½☆

Filmbewertung: Batman – The Dark Knight

August 21, 2008 - 5:47 pm No Comments

Ich war gestern mit ein paar Freunden im Kino zur Premiere des neuen Batman-Films. Zur Story denke ich muss ich nicht weiter viel sagen, die dürfte eigentlich jedem bekannt sein oder ihn interessiert das Thema nicht (wobei er dann diese Kritik auch nicht lesen würde :) )
Also ich fand den Film absolut geil! Ziemlich düster aufgemacht, ziemlich schnell und hart und konsequent. Wen ich ziemlich beeindruckend fand war Heath Ledger als “Joker”. Man hat echt gemerkt das es sehr sehr viel Aufwand war, in so eine Rolle als “Freak” zu schlüpfen und diesem Charakter das Leben einzuflössen, die mit dem Comic mithalten kann. Ich verrate hier nichts über die eigentliche Story, sonst könnte ich hier Stunden weiterschreiben, denn der Film war knappe 2 1/2 Stunden lang, was allerdings in meinen Augen sehr gut war, da man jedes Mal, wenn man dachte gleich kommt der Abspann, wieder eine neue Szene zu sehen bekommen hat.
Die einzigsten negativen Aspekte in meinen Augen waren, das Katie Holmes nicht mehr die Rolle der Staatsanwältin übernommen hat (Wechsel der Schauspieler sind fast immer doof…) und (ohne was verraten zu wollen) das zum Ende Films eine “Sache” zum Einsatz kommt und erfolgreich ist, die die aktuelle Situation weltweit wiederspiegelt, Stichwort “Sonar”…

Ansonsten muss ich sagen das die 7,5 € sehr sinnvoll ausgegeben wurden und ich kann jedem, der auch nur ein bisschen Interesse an Comic / Comicverfilmungen hat, mit diesem Film garantiert nicht seine Zeit verplempert wird.

Rating: ★★★★★

P.S. Erster Film den ich mit 5 von 5 Sternen bewertet habe :)

Welcome back in 2.6.1

August 19, 2008 - 8:54 pm No Comments

So,

grad ein Update auf die aktuellste WordPress-Version gemacht. Bei Fehlern oder anderen Dingen die euch auffallen einfach einen kleinen Kommentar da lassen :)

Kaki

Filmbewertung: Underdog – Unbesiegt weil er fliegt

August 17, 2008 - 8:48 pm No Comments

Der Film ist ein Film von Disney über einen Hund, der nach Kontakt mit einer “Chemikalie” zu einem Hund mit außergewöhnlichen Fähigkeiten “mutiert”. Hört sich erstmal komisch an, der Entschluß den Film zu gucken war auch mehr Spaß als Ernst, allerdings muss man sagen der Film war ganz nett gemacht und durchaus guckbar, vor allem mit kleineren Kindern…

Rating: ★★★☆☆

Netzwerk nach Kopieren virtueller Linux/Unix-Systeme funktioniert nicht mehr

August 14, 2008 - 4:54 pm No Comments

Wer mehrere oder viele Linux-Systeme im Einsatz hat, der will ja nicht unbedingt jedes System von Grund auf neu installieren. Bei virtuellen Maschinen hat man den Vorteil, das man hier eine Vorlage erstellen kann oder eine andere virtuelle Maschine herunterfährt, kopiert und wieder startet. Was uns aufgefallen ist ist die Tatsache, das bei einer Kopie das Netzwerk nicht mehr funktioniert, “irgendwie” taucht eth0 nicht mehr auf. Nach ein bisschen Suchen haben wir die Lösung gefunden (bei einem Debian-System, das muss nicht zwangsläufig bei allen Distributionen der Fall sein):

Das System speichert unter

/etc/udev/rules.d/rules.d/z25_persistent-net.rules”

die MAC-Adresse der Karte (in diesem Fall die des Host-Systems oder der emulierten Karte). Das ganze sieht z.B. folgendermaßen aus:

# This file was automatically generated by the /lib/udev/write_net_rules
# program, probably run by the persistent-net-generator.rules rules file.
#
# You can modify it, as long as you keep each rule on a single line.
# MAC addresses must be written in lowercase.

# PCI device 0×1011:0×0009 (tulip)
SUBSYSTEM==”net”, DRIVERS==”?*”, ATTRS{address}==”00:03:ff:xx:yy:zz”, NAME=”eth0″

Bei der Kopie ändert sich evtl die MAC-Adresse, somit startet eth0 nicht, da die Adresse nicht stimmt. Wenn man die Zeile

SUBSYSTEM==”net”, DRIVERS==”?*”, ATTRS{address}==”00:03:ff:xx:yy:zz”, NAME=”eth0″

löscht oder auskommentiert und das System neustartet, wird die Zeile neu angelegt und eth0 startet wieder. Alternativ kann man auch die neue MAC-Adresse eintragen, das ist aber aufwendiger :)

Jan

Aktive Boot-Partition umziehen (Server 2003)

August 12, 2008 - 1:31 pm No Comments

Wer bei einer Windows-Installation gleich zu Beginn des Setups mehrere Partitionen anlegt, kann das Pech haben das das Setup mehrere wichtige Startdateien nicht auf Laufwerl C: legt, sondern auf D: oder so und diese Partition dann als aktive Boot-Partition kennzeichnet. Zu sehen ist dies, indem man in der Computerverwaltung unter Datenträgerverwaltung die Partitionen anguckt. Laufwerk C: sollte “Aktiv”, “Startpartition” und “Systempartition” sein. Wenn dies nicht der Fall ist, kann man entweder das System neu installieren, oder man geht nach folgender Anleitung vor.

Als erstes sollte man die System-Dateien, die auf Laufwerk D: liegen, auf Laufwerk C: kopieren, das sind

  • ntldr
  • NTDETECT.COM
  • boot.ini
  • bootfont.bin

Nach dem kopieren startet man den Server neu und bootet von einer Live-CD, mit der man in der Lage ist, Partitionseigenschaften zu ändern. Dieses ist unter anderem möglich mit “Acronis Disk Director”, “Partition Magic” oder auch mit “fdisk”, gebootet von einer Windows-Startdiskette. Nachdem nun die aktive Partition umgezogen wurde von D: auf C:, startet man den PC neu und bootet von einer Windows Installations-CD. Nachdem das Laden der Dateien beendet ist, drückt man die Taste “R”, um in die Wiederherstellungskonsole zu gelangen. Dort gibt man folgende Befehle ein:

  1. fixmbr
  2. fixboot
  3. copy X:\i386\ntldr C:
  4. copy X:\i386\ntdetect.com C:
  5. bootcfg /rebuild

Wichtig: “X” ersetzen durch den Buchstaben des CD- oder DVD-Laufwerkes.

Die fünf Befehle bewirken folgendes:

  1. Der Master Boot Record der Systempartition wird repariert
  2. Ein neuer Windows Boot Sector Code wird auf die Boot-Partition geschrieben
  3. Die Datei “ntldr” wird von der Windows-CD auf die Festplatte C: kopiert
  4. Die Datei “NTDETECT.COM” wird von der Windows-CD auf die Festplatte C: kopiert
  5. Dieser Befehl durchsucht alle Partitionen nach Windows-Installationen und fragt ab ob diese in die boot.ini aufgenommen werden sollen.

Nach ausführen dieser Schritte sollte ein booten von Windows möglich sein, ohne das die Dateien auf D: benötigt werden.

Wie immer gilt:

  • Vor solchen “Spielereien” ein Backup anfertigen!!!
  • Alles was hier steht ist ohne Gewähr, d.h. ich kann nicht garantieren das dieses Vorgehen immer und überall funktioniert, ich habe einen Umzug mit dieser Vorgehensweise von einem Windows Server 2003 R2 erfolgreich hinbekommen. Wie das ganze bei anderen Systemen (Windows XP, Windows Server 2008 usw) funktioniert, weiß ich (noch) nicht, die Vorgehensweise sollte allerdings ähnlich sein.

mfg Kaki

Filmbewertung: Der letzte König von Schottland

August 12, 2008 - 1:06 pm No Comments

Ein Film über einen jungen schottischen Arzt, der grad sein Studium fertig hat und sich entscheidet, nach Uganda zu gehen und dort als Arzt tätig zu werden. Erst hilft er in einem Dorf aus, bald aber wird der derzeitige Machthaber des Landes auf Ihn aufmerksam und bietet ihm den Posten als Leibarzt an. Am Anfang ist alles super, doch nach und nach erkennt er, mit welcher Grausamkeit der Machthaber das Land reagiert.

Ich fand den Film sehr gut gemacht, man merkt wie der junge Arzt beeindruckt ist von dem Machthaber und erst zu spät erkennt, was für ein Mensch er wirklich ist. Der Film wirkt auch ohne eigentliche Action sehr fesselnd, für Leute die dieses Thema auch nur ein bisschen interessiert ist der Film eine Empfehlung, auch wenn er eher unbekannt ist und der Titel einen anderen Inhalt antäuscht.

Rating: ★★★★☆